Ich bin Lara Schneider – Ärztin.

Mein Weg in die Medizin war kein geradliniger, sondern ein Prozess des Lernens, Beobachtens und sich Veränderns.

persönlicher Werdegang

Schon früh hat mich interessiert, wie Menschen sich selbst erleben – nicht nur körperlich, sondern auch im Alltag, in ihren Entscheidungen und in dem, was sie über sich glauben.

Diese Frage hat mich in unterschiedliche Richtungen geführt.

Neben meiner medizinischen Ausbildung habe ich auch Erfahrungen außerhalb der klassischen Medizin gesammelt, unter anderem im kreativen und darstellenden Bereich, aber auch als Wissenschaftlerin und Yoga Lehrerin.

Diese Perspektiven haben meinen Blick auf Körper, Ausdruck und innere Zustände früh erweitert.

medizinische Einordnung

Ich bin approbierte Ärztin und arbeite heute in eigener Praxis mit einem ganzheitlichen Ansatz. In meiner Arbeit verbinde ich schulmedizinische Grundlagen mit verschiedenen ergänzenden Zugängen, unter anderem:

  • Akupunktur

  • Yoga

  • anthroposophisch erweiterte Medizin

  • Gesundheitsberatung - gespräche

Diese Kombination ist nicht als Abgrenzung gedacht, sondern als Erweiterung der Wahrnehmung im medizinischen Alltag.

Entwicklung meiner Perspektive

Mit der Zeit hat sich mein Fokus verschoben.

Weniger hin zur Frage, welche Diagnose vorliegt – mehr hin zu der Frage, in welchem Zusammenhang ein Mensch seine Beschwerden entwickelt.

Ich habe in meiner Arbeit immer wieder erlebt, dass viele Menschen sehr gut funktionieren, aber es geht ihnen nicht gut.

Sie sind informiert, reflektiert und bemüht, gesund zu leben – und verlieren trotzdem teilweise den Kontakt zu sich selbst.

Dabei ist für mich zunehmend deutlich geworden, dass nicht nur einzelne Symptome relevant sind, sondern die Gesamtspannung, in der ein Mensch lebt,

um dann herauszufinden, was ihm hilft.

heutige Haltung

Ich verstehe Gesundheit nicht als festen Zustand, sondern als etwas, das eng mit Selbstwahrnehmung verbunden ist.

Der Körper spielt dabei oft eine sehr klare Rolle – er reagiert häufig früher, als wir bewusst wahrnehmen können, was innerlich geschieht,

die Behandlung der inneren Themen ist dabei aber genauso relevant. Am Ende geht es um Bewusstsein.

aktuelle Fragen

Aktuell beschäftigen mich vor allem Fragen wie:

  • Wie entsteht dauerhafter innerer Druck, der als „normal“ erlebt wird?

  • Warum fällt es vielen Menschen schwer, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen?

  • Was passiert, wenn Sensibilität keinen Ausdruck findet?

  • Und wie kann wieder mehr Kontakt zu sich selbst entstehen, ohne zusätzlichen Anspruch?

Diese Fragen sind kein abgeschlossenes Konzept, sondern Teil meiner laufenden Arbeit.

Abschluss

Ich verstehe meine Arbeit nicht als Vermittlung fertiger Antworten, sondern als Versuch, Zusammenhänge verständlicher zu machen – und Räume zu öffnen, in denen Menschen sich selbst wieder differenzierter wahrnehmen können.